Hanoi
und seine Sehenswuerdigkeiten
Hanois Geschichte geht fast tausend Jahre zurück. Während
dieser Zeit hat es zahlreiche Einfälle der Chinesen und
viele vietnamesische Kaiser kommen und gehen gesehen und einmal
sogar seinen Status als Hauptstadt der Nation verloren. Die
Tempel und Pagoden der Stadt und die religiösen Praktiken
spiegeln einen starken chinesischen Einfluss wider. Für
fast 800 Jahre beheimatete Hanoi verschiedene königliche
Dynastien bis Hue 1802 die neue Reichshauptstadt wurde. Mit
der Ankunft der Franzosen am Ende des 19. Jahrhunderts erwachte
die Stadt zu neuem Leben. Der europäische Einfluss ist
immer noch an den eleganten Kolonialgebäuden, die viele
der breiten, baumgesäumten Boulevards zieren, zu sehen.
Heute besitzt die Stadt eine Bevölkerung, die auf die 4
Millionen Einwohner zugeht; trotz allem vermittelt Hanoi immer
noch das Gefühl einer Kleinstadt, besonders in und um das
Alte Viertel herum.
• Ho Chi Minh Komplex: 1975 fertig gestellt, beinhaltet
der Komplex Ho Chi Minhs Mausoleum, seinen ehemaligen Pfahlhauswohnsitz,
den Präsidentenpalast und das Ho Chi Minh Museum. Angemessene
Kleidung wird empfohlen.
• Literaturtempel: Ursprünglich als ein Tempel für
Konfuzius gebaut, ist dieser Platz die Stätte Vietnams
erster Universität, die bis auf das Jahr1070 zurück
geht. Im Inneren befinden sich Steinstellen auf dem Rücken
von Schildkröten, auf denen die Namen der Akademiker eingraviert
sind. Der Komplex besteht aus fünf Innenhöfen mit
verschiedenen Wegen, die ursprünglich für den Kaiser
und seine ranghohen Bürokraten vorbehalten war. In einem
der Höfe befindet sich die Statue von Konfuzius, die von
zwei wunderschönen, bronzenen Störchen auf Schildkröten
bewacht wird. Der Tempel unterstreicht die Wichtigkeit, die
die vietnamesische Gesellschaft ab und zu der Bildung widmet.
• Ethnologiemuseum: Dieses Museum ist weithin als das
beste Museum des Landes bekannt und besitzt eine ausführliche
Ausstellung, die Vietnams 54 ethnischen Minderheitengruppen
gewidmet ist. Das Museum besitzt sowohl eine große Sammlung
an Ausstellungsstücken im Inneren, als auch rekonstruierte,
traditionelle Stammeshäuser auf dem Gelände
.
• Ngoc Son Tempel und Hoan Kiem See: Der Ngoc Son Tempel,
dessen Geschichte bis auf das 13. Jahrhundert zurück geht,
befindet sich auf einer kleinen Insel im Hoan Kiem See. Der
Tempel kann über die Huc Brücke erreicht werden, die
wörtlich übersetzt „Platz von Sonnenstrahlen
berührt“ bedeutet. Der Hoan Kiem See ist der zentrale
Punkt der Stadt und die Quelle vieler Legenden. Eine der Legenden
erzählt, dass der Kaiser Le Thai To die eindringenden Chinesen
im 15. Jahrhundet mit Hilfe eines magischen Schwertes verschwinden
ließ. Während er auf dem See ruderte, schnappte sich
eine riesige Schildkröte das Schwert aus seiner Hand. Der
Kaiser nahm das als Zeichen, dass Frieden eingekehrt war und
das Schwert zu seinem beschützenden Geist zurück gekehrt
war. Um diesen Moment in Ehre zu halten, nannte er den See Ho
Hoan Kiem – See des zurückgekehrten Schwertes.
• Altstadtviertel: Auch bekannt als die 36 Straßen,
beherbergt diese geschäftige Gegend wörtlich tausende
kleiner Geschäfte und Landeninhaber. Ursprünglich
war jede dieser 36 Straßen mit einem bestimmten Produkt
verbunden, das dort verkauft wurde. Daher können Sie heute
von der Fischstraße über die Blechdosenstraße
zur Bambusstraße laufen. Es ist ein großartiger
Platz, den man zu Fuß erkunden kann und wo sich viele
Fotomöglichkeiten ergeben. Ebenfalls kann man hier viele
Sachen einkaufen, z. B. Souvenirs, Kleider, Antiquitaeten, etc.