Saigon
Sehenswuerdigkeiten
Saigon, wie die Stadt immer noch sehr oft genannt wird, ist Vietnams
größte Stadt mit nunmher ca. 8 Millionen Einwohnern.
Es ist ein hektischer Ort voller Kontraste mit Straßenverkäufern,
die Obst und Gemüse neben glitzernden Bars im Western Stil
und Boutiquen verkaufen. Ist der Verkehr in Hanoi schon extrem
so wird dieser in Saigon noch getoppt, unzaehlige Motorraeder
brettern hier durch die Stadt. Saigons Geschichte ist nur 300
Jahre alt. 1859 wurde die Stadt von den Franzosen besetzt und
zur Hauptstadt Indochinas.
Von 1956 bis zu ihrem dramatischen Niedergang im April 1975 war
sie die Hauptstadt der amerikanisch-unterstützten Republik
Vietnam. Heute ist Ho Chi Minh Stadt das Herz vietnamesischer
Betriebe und Unternehmen. Und doch bewahrt die Stadt immer noch
ihre Verbindungen zur Vergangenheit, besonders in Cholon, Saigons
Chinatown. Hier kann man Dutzende eleganter Tempel und Pagoden
sehen. Die Franzosen haben auch ihre Spuren an einigen kolonialen
Gebäuden, wie zum Beispiel der Kathedrale Notre Dame und
der Alten Post, hinterlassen.
Palast der Wiedervereinigung: Das ist eines der wichtigsten Gebäude
der Stadt. Hier wurde am 30. April 1975 der „Amerikanische
Krieg“ offiziell beendet, als der Panzer Nummer 843 der
nordvietnamesischen Armee durch die Tore des damaligen Wohnsitzes
des Präsidenten der Vietnamesischen Republik donnerte.
War Remnants Museum: Vorher bekannt als das Museum der Amerikanischen
Kriegsverbrechen beherbergt es eine ergreifende Ausstellung über
die Sinnlosigkeit des Krieges. Einige von den schwarz-weiß
Fotografien in der ‚Requiem'-Aussstellung sind besonders
ergreifend und den ausländischen und vietnamesischen Jounalisten
und Fotografen gewidmet, die während des Konfliktes ums Leben
gekommen sind. Im Aussenhof kann man Kriegsgeraet wie rostende
Jets, Panzer und Kanonen, die von der amerikanischen Militärsmaschinerie
beschlagnahmt wurden ansehen.
Kathedrale Notre Dame und Hauptpostamt: Zwischen 1877 und 1883
gebaut, bietet die Kathedrale eines der besten Beispiele für
die klassische französische Kolonialarchitektur. Bemerkenswerterweise
wurde jeder Stein von Frankreich nach Vietnam geschifft. Ihre
zwei 40 m hohen Türme mit eisernen Spitzen dominieren die
Stadtsilhouette. Das Hauptpostamt ist ebenfalls ein Beispiel französischer
Kolonialarchitektur und ist außerdem die größte
Post des Landes.
Giac Lam Pagode: Saigons älteste und eine von Vietnams herrlichsten
Pagoden, die bis auf das Jahr 1744 zurückdatiert wird. In
ihrem Inneren wetteifern 98 Säulen, 113 Statuen und unzählige
Mini-Buddhas um Ihre Aufmerksamkeit. Verpassen Sie nicht den erstaunlichen
Baum der Wandernden Seelen, an dem die Menschen für ihre
kranken Verwandten beten, indem sie die Namen ihrer Lieben auf
Papierstreifen schreiben und diese an dem Baum befestigen.
Cholon und die Thien Hau Pagode: Cholon heißt eigentlich
Großer Markt – ein Name, der dem größten
Markt von Vietnam gerecht wird – dem Binh Tay Markt. Das
Viertel ist der Lebensraum der etwa 400.000 Chinesen der Stadt
und hat viele wundervolle Tempel und Pagoden. Ausserdem kann man
hier allerlei Sachen einkaufen und sich die Zeit vertreiben, unbedingt
empfehlenswert.
Ben Thanh Markt: Dieser geschäftige Markt ist bei Touristen
sehr beliebt, vorwiegend aufgrund seiner zentralen Lage. Er besitzt
eine große Auswahl an Waren von gefälschten Nike Schuhen
bis hin zu wunderschönen, seidenen Ao Dai's.